Energieeinsparung durch Dachdämmung

Artikel für das Energiezentrum Ditzingen. Erschienen am 04.04. im Ditzinger Anzeiger

Bei vielen, vor allem älteren Wohnhäusern, ist im Dach überhaupt keine, oder nur eine unzureichende Wärmedämmung vorhanden. Vordergründig macht sich dies vor allem im Sommer bemerkbar, da sich die Dachräume von der Sonne unangenehm aufheizen.

Im Winter kühlen ausgebaute und beheizte Dachräume schnell aus. Durch Fugen an Dachfenstern und Trempeltüren zieht es unangenehm. Durch aufdrehen der Heizkörper wird versucht, in den Räumen eine als angenehm empfundene Temperatur zu halten. Die Quittung kommt mit der nächsten Gas- oder Heizölrechnung. Gerade bei kleineren Gebäuden ist der Anteil der Dachfläche an der gesamten Gebäudehülle hoch, so dass sich ein schlecht gedämmtes Dach erheblich auf die Energiekosten auswirkt.

Bei nicht ausgebauten Dachräumen kann hier durch den Einbau einer Wärmedämmung in den Dachschrägen, oder auf der obersten Geschossdecke, unkompliziert und kostengünstig eine Verbesserung erzielt werden.

Bei ausgebauten Dächern kann eine energetische Verbesserung nur durch von außen vorgenommene Maßnahmen erfolgen.

Aus bauphysikalischen und wirtschaftlichen Gründen muss in der Regel eine Komplettsanierung durchgeführt werden, bei der der gesamte Dachaufbau auf den neuesten technischen Stand gebracht wird. Dafür kommen zwei Systeme in Frage:

  • Die Zwischensparrendämmung, meist in Form von Mineralfaser-Klemmfilzen, dazu eine Dampfbremse und eine diffusionsoffene Unterspannbahn,
  • oder die Aufsparrendämmung, die meist aus PU-Platten besteht, auf die Unterspannbahn und Dampfbremse bereits aufkaschiert sind.

Die Auswahl des richtigen Dämmsystems für Ihr Dach, muss unter Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten und den damit verbundenen Einbaukosten getroffen werden. Schon mit dem Einbau einer 140mm starken Dämmung (WLG 035) kann eine förderfähige Dachdämmung mit einem U-Wert von 0,29 W/m²K erreicht werden.

Gegenüber dem Bestand der meisten Altbauten bedeutet dies eine Ersparnis von ca. 2,5 Liter Öl bzw. 2,5 m³ Gas, sowie eine Verringerung des CO2 Austosses um ca. 3,0 kg pro m² Bauteil im Jahr. Natürlich können zur Entlastung unserer Umwelt und zur Reduzierung Ihrer Heizkosten auch stärkere Dämmungen eingebaut werden.

Neben der energetischen Verbesserung gewinnt ihre Immobile durch eine neue Dachdeckung und dem Einbau moderner Wohndachfenster oder Dachgauben zusätzlich an Komfort und Wertbeständigkeit. Je nach Ausrichtung und Dachform ihres Hauses kommt vielleicht auch der Einbau einer Solar- und/oder Photovoltaik-Anlage in Frage. Für beide Systeme können attraktive staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Durch in die Bedachung integrierte Systeme, die sich teilweise sogar mit Ihren Wohndachfenstern kombinieren lassen, können auch architektonisch ansprechende Lösungen realisiert werden.

Zukunftsorientiertes Handeln zählt heute, weil unsere Energieresourcen knapper, und damit teuerer werden, und weil Klimaschutz für die Zukunft unserer Kinder ein ernstes Anliegen ist.

Informieren Sie sich beim Energiezentrum Ditzingen oder bei einer Beratung vor Ort durch Ihren Zimmerermeister. (V. Renninger)


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Letzte Aktualisierung: 18.10.2007